Ölbindemittel – zuverlässig und sicher

ÖlbindemittelÖlbindemittel werden verwendet, um das ausgelaufene Öl aufzunehmen, weil es die Umwelt gefährdet. Daher ist es auf jeden Fall notwendig, dass ein Eintritt dieses Stoffes ins Grundwasser verhindert wird und damit haben genügend Mengen von Ölbindemittel dort zur Verfügung zu stehen, wo Öle gelagert sowie eingesetzt werden. Im Notfall sorgen diese umwelttechnischen Produkte dafür, dass Öle aufgenommen und auch spurlos beseitigt werden können. Auf Flächen und Verkehrswegen ausgetretenes Öl verursacht eine rutschige Schicht und kann lediglich schwer entfernt werden. Damit Unfälle verhindert werden, ist die Griffigkeit der betreffenden Oberfläche an derartigen Stellen erneut herzustellen, was mithilfe der Ölbindemittel erfolgt.

Verschiedene Arten von Ölbindemittel

Ölbindemittel werden oft als feinkrümeliges, festes Pulver veräußert. Die porösen Stoffen enthalten eine große Oberfläche. Damit ist es möglich, dass eine große Menge anhaftet und gebunden wird. Die Molekularkräfte, die aufgrund der großen Oberfläche entstehen, machen die Anbindung von Kohlenwasserstoffen wie etwa Öl möglich. Damit wird eine feste Verbindung geschaffen. Bei der Entfernung des aufgebrachten Ölbindemittels wird das Öl, das ausgelaufen ist, mit abgetragen. Wer sehr viel Bindekraft benötigt, sollte darauf achten, dass der Ölbinder extra Öl anziehend wirkt sowie Wasser abweisend ist. Damit wird garantiert, dass ebenso tatsächlich das störende Öl aufgesogen wird und nicht andere flüssige Substanzen den Vorzug bekommen. Die Pulverform lässt sich sehr gut und einfach dosieren. Ölbindungsmittel werden ebenso in weiteren Formen angeboten. Fertige Würfel, Tücher und Vlies, die für gewisse Ölmengen vorgesehen sind, können im Einsatz zwar einfach gehandhabt werden, erschweren jedoch bei großen Ebenen das Verteilen. Zusätzlich ist bei den Einsatzmengen, die vorgegeben sind, ein sparsames und doch ausreichendes Dosieren nicht so einfach umzusetzen. Interessant sind derartige Varianten insbesondere, wenn Instandsetzungen durchzuführen sind und man voraussehen kann, wohin das Öl tropft. Für den generellen Folgeeinsatz nach dem nicht vorhersehbaren Auslaufen sind Granulate oder pulverförmige Ölbindemittel ratsam. Bei Granulaten entsteht eine geringere Staubbildung. In vielen Fällen werden feste Ölbinder verwendet. Jedoch gibt es ebenso die flüssige Variante. Die neuere Art der flüssigen Ölbindemittel sorgt für das Aufnehmen des Öls sowie für eine erhöhte Abbaurate. Durch das Beseitigen der Kohlenwasserstoffe sind flüssige Ölbinder insbesondere in Hallen und auf Verkehrswegen eine hervorragende Alternative zu diesen festen Produkten. Die dünnflüssigen Lösungen verfügen oft noch über waschaktive Tenside, die auf der einen Seite eine bessere Säuberung der Fläche garantieren, andererseits jedoch zu einer zusätzlichen Belastung der Umwelt führen.

Kombinationsmittel

Ölbindemittel können ebenfalls so gefertigt sein, dass sie extra Chemikalien aufnehmen. Damit erfolgt eine Erweiterung der Einsatzfähigkeit. Wenn nicht exakt bekannt ist, welche Art von Flüssigkeit ausgelaufen ist, besteht die Möglichkeit, sicherheitshalber auf Kombinationsbindemittel zurückzugreifen. Es sollte berücksichtigt werden, dass diese für Sie die entsprechende Auswahl des zu verwendenden Mittels vereinfachen.

Entsorgung

Beim Entsorgen des benutzten Ölbindemittels ist zu bedenken, dass sich im Ölbinder die Kohlenwasserstoffsubstanz festgesetzt hat und damit Sondermüll angefallen ist. Somit ist nicht nur auf ein sparsames Gebrauchen in Hinblick der Aufwendungen für das Ölbindemittel zu achten, sondern ebenso hinsichtlich des Entsorgens.