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Liste einiger besonders lästiger Stauden in heimischen Beeten:
Acker-
Vor Samenbildung Wurzel ausstechen
Ackerwinde Convolvulus arvensis Giftig, rankt Gartenpflanzen zu, leicht brechende, hellgelbe Wurzeltriebe Wurzeln ausgraben, auf Wurzelreste kontrollieren
Ampfer, stumpfblättriger Rumex obtusifolius Pfahlwurzel, viele ausdauernde Samen Vor Samenbildung Wurzel ausstechen.
Brennnessel, große Urtica dioica Brennhaare, Wurzeltriebe Wurzel mit Ausläufern ausreißen
Brombeeren Rubus fruticosus agg. Stacheln mit Widerhaken, weite Ausleger, rankend Dicke Handschuhe, feste Kleidung: Wurzeln ausgraben
Giersch Aegopodium podagraria Leicht brechende, hellgelbe Wurzeltriebe Wurzeln ausgraben, auf Wurzelreste kontrollieren
Hecken-
Löwenzahn Taraxacum officinale Pfahlwurzel, Wurzelreste treiben aus, viele Flugsamen Vor Samenbildung Wurzel ausstechen
Quecke, kriechende Elymus repens Wurzeltriebe Wurzeln ausgraben
Riesen-
Staudenknöterich, japanischer Reynoutria japonica Überdeckt alles, Pfahlwurzel, brüchige Wurzeltriebe, unbrauchbar für heimische Tierwelt Ausgraben, falls möglich, sonst fünf Jahre lang monatlich abschneiden, bis Pflanze erschöpft ist
Gemeine Quecke (Agropyrum repens)
Ein mehrjähriges Gras mit bräunlich-
Vogelmiere (Stellaria media)
Diese einjährige Pflanze fühlt sich auf allen Böden wohl. Sie wuchert dicht am Boden, ihre winzigen weißen Blüten blühen bis in den November.
Um die Vogelmiere aus dem Garten zu verbannen, muss sie vor der Blüte so lange gejätet werden bis kein Pflänzchen mehr nachkommt. Blüht die Vogelmiere bereits, nutzt das Jäten nichts. Damit sie vor allem im Blumenbeet zumindest nicht stört: Stengel vorsichtig abschneiden und verblühen lassen.
Spitzwegerich (Plantago lanceolata)
Der Spitzwegerich ist ein wertvolles Heilkraut, das zum Beispiel als Tee zubereitet sehr gut bei Husten und Bronchitis hilft. Man erkennt ihn an seinen langen schmalen Blättern, die schon im zeitigen Frühjahr wie Lanzen aus dem Boden sprießen. Er wächst unauffällig an Wegrändern und auf Wiesen – im Hausgarten auch im Rasen, wo er auf Nährstoffmangel hinweist. Ein gut gedüngter englischer Rasen wird weniger von Unkraut befallen.
Einjähriges Rispengras (Poa annua)
Ein probelmatisches Unkraut, da es meist in Rasengrasmischungen vorkommt und zunächst schlecht erkannt wird. Es wird bis zu 30 Zentimeter hoch und trägt fast das ganze Jahr über braungelbe bis grünliche Blüten in Rispen. Die Samen reifen von Mai bis Juli und von September bis Oktober. Es läßt sich nicht ganz und gar aus dem Rasen verbannen, man kann es durch konsequentes Jäten nur eindämmen. Jätet man aber nicht, verdrängt es oft die Rasengräser.
Hirtentäschel (Capsella bursa-
Die bis zu 35 Zentimeter hoch wachsende Pflanze trägt fast das ganze Jahr unscheinbare Blüten und gleichzeitig herzförmige Früchte, die wie kleine Schoten ("Täschel") aussehen. In der Pflanzenmedizin verwendet man die oberirdischen Pflanzenteile. Hirtentäschel gedeiht besonders gut auf nährstoffreichem Boden. Wollen Sie die Pflanze als Unkraut bekämpfen, dann hebbeln Sie die Jungpflanzen mit einem Grubber aus, bevor sie Samen bilden.
Weißer Gänsefuß (Chenopodium album)
Im späten Frühjahr keimendes Samenunkraut, das stickstoffreiche, humose Lehm-
Im Nutzgarten hat sich das Einsäen von Gründüngung nach der Ernte bewährt, eine alte Methode zur Bodenverbesserung. Zur Gründüngung eignet sich zum Beispiel eine Mischung aus Senfsaat und Leguminosen.